Motorsport

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Formel 1

Stichelei vor Abu Dhabi: Vettel scherzt über Hamilton
Den Weltmeistertitel hat Lewis Hamilton schon sicher in der Tasche. Das ist für Erzrivale Sebastian Vettel aber kein Grund, Trübsal zu blasen - auch nicht, was vergangene Crashs anbelangt. Auf der Pressekonferenz vor dem großen Preis von Abu Dhabi am Sonntag (ab 14 Uhr im LIVETICKER) sorgte der Heppenheimer für gute Stimmung, als er über den neuen Weltmeister und sich selbst scherzte. "Sollen wir mit Baku anfangen? So um das Eis zu brechen", entgegnete Vettel auf die Frage nach der Szene, die den beiden in dieser Saison besonders in Erinnerung geblieben sei, und fügte an: "Wobei, da hast du ja eigentlich wenig gemacht." In Aserbaidschan fuhr Vettel während einer Safety-Car-Phase Hamilton ins Heck, nachdem dieser nach einer Kurve abrupt langsamer geworden war. In der Folge scherte der Deutsche aus und rammte den Briten seitlich. Hamilton kontert - Vettel selbstironisch Als Hamilton kein besonderes Überholmanöver einfiel, griff ihm der Ferrari-Pilot unter die Arme: "So richtig viele Autos musstest Du ja dieses Jahr nicht überholen." Daraufhin stichelte der Brite zurück: "Nun ja, dich habe ich ein paar Mal überholt." Dass er aber auch über sich selbst lachen kann, bewies Vettel vor dem Saisonabschluss ebenso. Auf die Frage, ob es in der Formel 1 genug Auszeichnungen gebe, antwortete er: "Also ich finde, ich sollte den Preis für das Überholmanöver des Jahres kriegen, für die Persönlichkeit des Jahres und für Fair Play." Und fügte nach kurzer Pause hinzu: "Wobei, den wohl dieses Jahr eher nicht."
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Hypersoft und Superhard: F1 bekommt neue Reifen
Formel-1-Reifenlieferant Pirelli führt zur Saison 2018 eine sechste und siebte Trockenmischung ein. Wie der Exklusivpartner der Motorsport-Königsklasse im Vorfeld des Großen Preises von Abu Dhabi (Sonntag, 14 Uhr im LIVETICKER) bekannt gab, wird der mit einem pinken Kreis markierte neue Hypersoft-Pneu der weichste sein. Die neue härteste Mischung heißt Superhard und ist orange markiert. "Wir sind zu der Erkenntnis gekommen, dass unsere Mischungen in der Saison 2017 vielleicht etwas konservativ waren", sagte Pirelli-Rennchef Mario Isola: "Mit den Reifen für 2018 ist unser Ziel, in den meisten Rennen zwei Boxenstopps pro Fahrer zu haben." Zuletzt hatte Pirelli zur Saison 2016 den Ultrasoft-Reifen (lila) eingeführt. Daneben gibt es die Mischungen Supersoft (rot), Soft (gelb), Medium (weiß) und Hard (ab 2018 hellblau statt orange). Bei nasser Strecke stehen der Intermediate (grün) und der Wet (blau) zur Verfügung. Pirelli beliefert die Formel 1 seit 2011 mit Einheitsreifen verschiedener Kategorien.
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F1-Bosse planen Strecken-Revolution
Gibt es die nächste Revolution in der Formel 1? Nach einer eingehenden Analyse der Formel-1-Saison denken die Bosse von Liberty Media offenbar über einen Umbau der aktuellen Strecken nach, berichtet Motorsport-Total. Ziel dieser Maßnahme sind demnach mehr Überholmanöver auf der Strecke. Sportchef Ross Brawn erklärte dazu: "Wir sind schon im Gespräch mit einigen Strecken. Dabei geht es um potenzielle Veränderungen, die das Racing verbessern sollen."  Die Formel-1-Bosse wollen verstehen, in welchen Zeiträumen es mehr Positionswechsel gab und ob auf einigen Kursen, unabhängig vom Reglement, mehr Action geboten wurde als auf anderen. Einzelne Szenarien werden geprüft Doch Brawn mahnt zur Vorsicht, denn Überholen bedeute nicht zwangsläufig guten Sport. "Man muss sich überlegen, was es ist: zwei miteinander kämpfende Autos." Liberty schaut daher, wie und in welcher Situation es den Piloten möglich war, unterschiedliche Linien zu fahren. Brawn verdeutlicht die These mit einem Beispiel: Wenn nach einer engen Gerade eine Haarnadelkurve kommt und anschließend wieder in eine enge Gerade mündet, ist nur wenig Platz für Überholmanöver. Anders bei einer breiten Fahrbahn: Dort kann durch eine andere Linienwahl überholt werden. Als Paradebeispiel nannte Sportchef Brawn Austin. Asphalt als Faktor? Doch nicht nur die Streckencharakteristik sei entscheidend: Es geht um die These, ob glatte und reifenschonende Asphaltsorten der Action abträglich wären, weil sie weniger Verschleiß und damit weniger Leistungsunterschiede produzieren. Der Grand Prix von Sotschi wäre ein Beispiel für diese These, da die Rennen dort seit Jahren größtenteils langweilig sind. Brawn stellte aber klar, dass die Veränderungen nur ein Schritt auf dem Weg zu mehr Spannung seien und nicht alle Probleme der Formel 1 lösen werden.
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