Motorsport

Patrick: NASCAR "familiärer" aber "unausgeglichener" als IndyCar
>> mehr lesen

Unglaublich: Rallyefahrer verunfallt auf Wertungsprüfung wegen Traktor
>> mehr lesen

Green über schlechteste DTM-Saison der Karriere: "Ist mir vorher nie passiert"
>> mehr lesen

WRC Rallye Australien 2018: Neuville rammt Heuballen
>> mehr lesen

WEC Schanghai 2018: Regen durchkreuzt alle Freitagstrainings
>> mehr lesen

Vorschau NASCAR-Finale 2018: Einmal David gegen dreimal Goliath
>> mehr lesen

Formel 1

Verstappen oder Vettel - wem hilft die Regel-Revolution?
Regeländerungen bei der Aerodynamik könnten die Formel 1 in Zukunft gehörig durcheinander wirbeln. Die Königsklasse des Motorsports wird 2019 mit neuen Regeln an den Start gehen. Eine Reihe von Änderungen an der Aerodynamik der Autos soll für mehr Überholmanöver sorgen und die Spannung im Titelkampf erhöhen. Die Mercedes-Dominanz könnte gestoppt werden, Red Bull und Ferrari dürfen sich Hoffnungen machen. Was wird konkret geändert?  Der Heckflügel wird von 95 Zentimetern auf 1,05 Meter breiter und wächst um sieben Zentimeter in die Höhe. Die Effizienz des verstellbaren Hecks wird damit verbessert. Zudem wird ein vereinfachter und zugleich um 15 Zentimeter breiterer Frontflügel zum Einsatz kommen. Mit einer simpleren Bauweise des Frontspoilers sollen die Boliden weniger anfällig für die Verwirbelungen des Vordermanns werden. Die Folge: Das Überholen wird leichter. Stoppen Regeländerungen Mercedes-Dominanz? Mercedes-Sportchef Toto Wolff hat bereits beim Großen Preis von Japan angekündigt, dass die Neuerungen die Hackordnung in der Formel 1 komplett ändern könnten, "wenn jemand eine Lücke im Regelwerk findet und andere nicht". Laut Paddy Lowe, Technikchef von Williams, könne man mit noch größeren Auswirkungen als bei der Einführung von Hybridmotoren 2014 rechnen. Damals begann die bis heute andauernde Dominanz von Mercedes. Diese Herrschaft könnte im kommenden Jahr ein Ende finden. ANZEIGE: Jetzt Fanartikel zur Formel 1 kaufen - hier geht es zum Shop Vettel ist sich sicher, dass sein Team gut auf die Regeländerungen vorbereitet ist. "Wir wissen, was zu tun ist." Außerdem hat Ferrari 2019 noch einen weiteren Joker mit an Bord. Pascal Wehrlein, der bereits bei Mercedes als exzellenter Testfahrer überzeugte, wird Entwicklungspilot bei der Scuderia. Der ehemalige Formel-1-Pilot soll mindestens 40 Tage im Simulator sitzen und Vettel zu seinem fünften Titel verhelfen. Große Chance für Red Bull Noch größere Hoffnungen dürfte sich aber Red Bull um Max Verstappen machen. Chefberater Helmut Marko gab sich schon im Gespräch mit der Sport Bild selbstbewusst. "Wir waren immer stark, wenn es drastische Regeländerungen am Chasis gab. Zahlen belegen, dass wir 2019 nur noch 13 PS Rückstand auf Mercedes und Ferrari haben." Dazu kommt, dass Red Bull schon einmal von Aerodynamik-Änderungen am meisten profitiert hatte. 2009 hatte es letztmals so gravierende Änderungen in diesem Bereich gegeben. Damals wie heute ist Design-Genie Adrian Newey für die Aerodynamik bei Red Bull verantwortlich. Vettel fuhr daraufhin vier Jahre lang der Konkurrenz davon und wurde zwischen 2010 und 2013 in ununterbrochener Folge Weltmeister.   Nun könnte ausgerechnet sein aufstrebender Rivale Verstappen der größte Profiteur sein - und ihn auch noch als jüngster Weltmeister der Formel-1-Geschichte ablösen.
>> mehr lesen

Hamilton: Lieber London statt Vietnam - und dann ins All
Der frisch gebackene fünfmalige Weltmeister Lewis Hamilton hat sich gegen eine Ausweitung der Formel 1 in exotische Länder ausgesprochen und im Gegenzug für mehr Rennen in klassischen Motorsport-Ländern stark gemacht. "Wenn du neben dem Grand Prix in Silverstone noch einen in London hättest, wäre das richtig cool", sagte der Engländer in einem Interview mit BBC Sport. Statt in der britischen Metropole wird die Königsklasse dafür 2020 erstmals in Vietnam fahren. "Aus Sicht des Rennfahrers weiß ich nicht, wie wichtig es ist, in solche neue Länder zu gehen", sagte Hamilton. Neuer F1-Besitzer will weitere Märkte erschließen Der neue Besitzer der Formel 1, Liberty Media, hatte bei der Übernahme 2017 angekündigt, weitere Märkte zu erschließen. Dies würde den Trend fortführen, der die Formel 1 seit 2004 in Länder wie China, Bahrain, die Türkei, Singapur, Abu Dhabi, Südkorea, Indien, Russland und Aserbaidschan geführt hat. Im Gegenzug stehen die Rennen in den klassischen Motorsport-Ländern Großbritannien, Deutschland, Italien, Frankreich und Belgien immer wieder auf der Kippe. "Wir haben eine Menge Tradition in diesen Ländern, die USA sind auch wieder im Kommen. Aber wir haben nur jeweils ein Rennen dort", führte Hamilton aus, "wenn das mein Geschäft wäre, würde ich mich für mehr Wettbewerbe dort einsetzen." Hamiltons Traum vom All Mit den neuen Austragungsorten habe er manchmal so seine Probleme. "Ich war in Indien, das war angesichts der Armut dort befremdlich. Und dann haben wir dort diesen gewaltigen, modernen Kurs irgendwo im Nirgendwo. Da habe ich in mir schon einen Konflikt gespürt", führte der Brite aus. In der Türkei sei kaum einer zum Rennen gekommen. "Cooles Wochenende, aber wenige Zuschauer", so Hamilton. Der BBC verriet Hamilton auch einen großen Lebenstraum. "Ich will ins All", sagte der 33-Jährige, "ich war vergangenes Jahr bei der NASA. Das war atemberaubend. Danach hatte ich den Traum vom Flug ins All."
>> mehr lesen

Mercedes grüßt Lauda mit emotionaler Geste
Starke Geste des Formel-1-Teams von Mercedes. Bei den Feierlichkeiten anlässlich des fünften WM-Titels in Serie in den Werken Brackley und Brixworth in England wurde eine Person besonders vermisst, Niki Lauda. Die Formel-1-Legende gilt für viele als "Vater des Erfolges" der Silberpfeile. Der Aufsichtsratsvorsitzende erholt sich aktuell von seiner Lungentransplantation im Sommer und konnte deshalb nicht an der Feier teilnehmen. Das Team um Champion Lewis Hamilton grüßte seinen Boss deshalb mit einem Foto, auf dem alle ihm zu Ehren die berühmte rote Lauda-Kappen trugen. Mercedes zollt Lauda Respekt "Auch Niki zollen wir heute unseren Respekt. Niki, du hättest uns wahrscheinlich gesagt, dass wir heute nicht so emotional sein sollten. Aber ich glaube, ich spreche für uns alle, wenn ich sage, dass wir dich vermissen. Wir freuen uns sehr darauf, dich bald wiederzusehen", sagte Motorsportchef Toto Wolff im Rahmen der Feierlichkeiten. ANZEIGE: Jetzt Fanartikel zur Formel 1 kaufen - hier geht es zum Shop Seit seinem schweren Unfall auf dem Nürburgring 1976 trägt Lauda diese Kappe. Als Lauda nur 42 Tage nach dem Unfall, bei dem er sich schwerste Verbrennungen zuzog wieder ins Cockpit stieg, trug er einen Verband um den Kopf.  "Damit der blutverschmierte Verband nicht verrutschte, wenn ich den Helm abnahm, hat mir mein Physio Willi Dungl die Kappe aufgesetzt", erklärte Lauda einst gegenüber Bild am Sonntag. Seit dem gilt die rote Kappe als Markenzeichen des heute 69-Jährigen.
>> mehr lesen